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Wed05222019

Last updateWed, 10 Dec 2014 10pm

Entwicklungsvorgänge-Merkmale

Die Entwicklungspsychologie wendet unterschiedliche Prozeduren an, um zu ihren Wissenschaftsergebnissen zu gelangen. Essenziell ist dabei, dass mit Hilfe geeigneter Inanspruchnahme maximale Objektivität erzielt wird.

Eine elementare Methode ist die Verhaltensbeobachtung in der ungekünstelten Konstellation; sinnvolle Ergebnisse ergeben sich hier jedoch alleinig, falls die zu verzeichnenden Verhaltensweisen bewusst und strukturiert wahrgenommen, wennmöglich zudem protokolliert werden.

Die Verhaltensobservation erstreckt sich im Regelfall auf eine eingeschränkte Weile. Spezialfälle sind die Dauerbeobachtung und das Urne Sampling (Urnenmodell, Zufallstichprobe). Vor allem affektive und soziale Verhaltensweisen wie auch Spiel- und Tätigkeitsformen werden mit dieser Methode aufgezeichnet.

Die Verhaltensbeobachtung bei kontrollierten Prämissen setzt eine Test- und eine gleichwertige Kontrollgruppe voraus. Erst anhand des Vergleichs der beiden Gruppen kann aufgezeichnet werden, welche Wirkungen unter Einsatz von der kontrollierten Bedingungen zustandegekommen sind.

Testläufe in der Entwicklungspsychologie sind in erster Linie die Leistungs- und Prüfexperimente, mit Hilfe derer mengenmäßig verstehbare Leistungen registriert werden sollen. Häufig werden sie durch ein Explorationsgepräch ergänzt, um näheren Zugang in die Auslöser des Handelns zu erlangen.

Eine alternative Opportunität, zu entwicklungspsychologisch relevanten Ergebnissen zu gelangen, ist die kritische Auseinandersetzung unbefangener Gebilde und die Fragebogenprozedur.

Zur Erkundigung von Variationen in der Zeit wird die Querschnittroutine (Erkundigung und Vergleich von verschiedenartigen Altersgruppen) und die Längsschnittroutine (kritische Auseinandersetzung von Einzelindividuen über längere Perioden) oder ferner eine Kombination der beiden Routinen angewendet.

Die maßgeblichen Merkmale der Entwicklungsvorgänge sind die Distinktion (Verfeinerung von Funktionen), die Zusammenführung  (Beziehungszusammenhänge erschaffen), Zentralisation (steigernd zentrale Regelung des Verhaltens und Regression des infolge von Zufalligkeiten entfachten Reagierens), Manifestation von Beschaffenheiten in allen psychischen Teilbereichen wie auch Festigen von Gepflogenheiten, Eigenschaften, Gesinnungen und Einstellungen.