Softskills24 Com

Softskills for your job and personal growth

Sat07212018

Last updateWed, 10 Dec 2014 10pm

Situatives Führen- prominenteste Managementtheorie

Zusammen mit den so geheißenen Kontingenztheorien (von: contingency) ist Situatives Führen eine der prominentesten Managementtheorien. Situatives Führen enthält,

dass der Managementerfolg weiters dependent ist von den Rahmenbedingungen und dem Bereich in dem sich der Leiter und dessen Beschäftigte sich befinden.

Hersey und Blanchard erkennen dabei ein so genanntes Kontinuum zwischen aufgabenausgerichtetem und personenausgerichtetem Managen. Die Leiter hat dabei den so genannten "Grad an Lebenserfahrung" der von ihm geführten Mitwirkender beim anzuwendenden Leadershipstil zu beachten.

Aufgabenorientierung

Der Leiter führt durch klare Anordnungen, Erwartungen und konkrete Leitfaden, und delegiert sie an die Mitwirkenden.

Personenausrichtung

Der Manager schafft positive persönliche Beziehungen zu den Arbeitnehmern, erkennt deren Bedürfnisse an und inspiriert sie.

Reifegrad

Diese Bezeichnung beschreibt sowohl seelische als auch sachliche Benehmensweisen der Mitwirkenden, wie bspw.:. Grad der Stimulation, der Engagiertheit; Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen; Bereitschaft zu persönlicher und beruflicher Herausbildung.

Innerhalb des Kontinuums zwischen Aufgabenorientierung und Personenausrichtung kristallisieren sich vier verschiedene Managementstile heraus:

Aufgabenstil - vorderhand steht die Aufgabenstellung; Ausprägungen: der Leiter wird als Macher bejaht oder als kalter Autokrat betrachtet.

Integrationsstil - Gewichtigkeit der Personen und die der Aufgaben wird homogen bewertet; Ausprägungen: die Leiter als Einbeziehungskraft oder als fügsam  Fähnchen-nach-dem-Wind betrachtet.

Verfahrensstil - Abläufe und Hergängee stehen zuvorderst; Ausprägungen: ein Bürokrat ohne Fehl und Tadel oder willensschwach.

Beziehungsstil - die Ausrichtung an die Bedürfnisse der Beschäftigten steht im Vordergrund; Ausprägungen: der Entscheider gilt als Mäzen oder als 'jedermanns Freund'.